Internationaler Kunstkritikerverband, Sektion der BRD



Rheinische Auszeichnung für Vitt:
Der AICA-Präsident erhält den Rheinlandtaler 2004

AICA-Präsident Walter Vitt wird wegen seiner Verdienste um die kulturelle Entwicklung des Rheinlandes mit dem „Rheinlandtaler 2004“ des Landschaftsverbandes Rheinland ausgezeichnet.
Der Kulturausschuss des Verbandes in Köln begründete die Ehrung des 67 Jahre alten Kunstschriftstellers mit dessen jahrzehntelangem ehrenamtlichen Engagement für die „rheinische Kunst in Wort (Lehre) und Schrift (Publizist)“ und seiner „qualifizierten Verbandsarbeit im Kunstkritikerverband“. Die undotierte Auszeichnung, eine Plakette mit dem Antlitz der antiken Medusa, wird Vitt am 13. Mai in einer Feierstunde in Köln überreicht.
In der Begründung der Auszeichnung heißt es ferner, Vitt habe vergessene Künstler - wie beispielsweise den rheinischen Dadaisten Johannes Theodor Baargeld (1892-1927) - „wieder ins Bewusstsein zurückgebracht“ und sich darüber hinaus im Bereich der Kunstkritik und der kunsthistorischen Aufarbeitung bestimmter rheinischen Themen besondere Verdienste erworben. Hervorgehoben werden auch Vitts Herausgebertätigkeit für die in Köln erscheinende Reihe der „Schriften zur Kunstkritik“ (13 Bände seit 1993) und sein im Jahre 2000 entwickeltes Projekt „Namen der Autoren“ vor der Alten Universität in Köln zur mahnenden Erinnerung an die Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten.
Der in Gera/Thüringen geborene Vitt hat in Münster Germanistik, Publizistik und Geschichte studiert und wirkt seit 1963 in Köln. Er war bis 1998 im WDR tätig, zeitweilig als Ausbildungschef für die Programme Hörfunk wie Fernsehen und zuletzt als stellvertretender Nachrichtenchef des Hörfunks. Viele Jahre war Vitt auch Kunstbeauftragter des WDR. Die deutsche AICA wählte ihn 1986 zu ihrem Sekretär und 1989 zum Präsidenten.

Köln, im Februar 2004


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