Internationaler Kunstkritikerverband, Sektion der BRD



WIELAND SCHMIEDS ABSCHIED VON DER BAYERISCHEN AKADEMIE
Sein Essay „Das Rätsel de Chirico“ als AICA-Schrift erschienen

Wieland Schmied hat im Juli dieses Jahres sein Präsidentenamt an der Bayerischen Akademie der Schönen Künste niedergelegt und ist inzwischen von München ins oberösterreichische Vorchdorf gezogen. Der prominente Kunstwissenschaftler, Kurator und Kunstkritiker - im Februar 75 Jahre alt geworden - wolle in Zunkunft Vorträge halten, Bücher schreiben und Ausstellungen kuratieren, heißt es in einem Statement des Akademie-Kunstreferenten Werner Zinkand. In einem Fax vom 8. September an die AICA bestätigt Schmied: „Ich bin (vorläufig noch) rastlos unterwegs mit vielen Verpflichtungen (Vorträgen, Eröffnungen, Laudationes, Juries etc. – es will noch kein Ende nehmen)“.
Als seine jüngste Publikation stellt sich das Booklet „Das Rätsel de Chirico“ dar. Es erschien soeben als Band 14 in der von Walter Vitt herausgegebenen AICA-Reihe „Schriften zur Kunstkritik“. Schmied, seit Jahrzehnten AICA-Mitglied, geht darin den Legenden und Mystifikationen nach, in die sich der Erfinder der pittura metafisica lebenslang eingeworben hat und an die er fest glaubte (siehe unsere Web Publikationsseite).
Nachfolger Schmieds als Akademie-Präsident ist seit dem 1. Juli der Heidelberger Universitätsprofessor Dieter Borchmeyer. Der 1941 in Essen geborene Borchmeyer ist Germanist und lehrt Neuere deutsche Literatur und Theaterwissenschaft. Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen gehören Werke über Goethe und Richard Wagner. Der Bayerischen Akademie der Schönen Künste gehört Prof. Borchmeyer erst seit 2002 an.

Köln, im September 2004
W.V.


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